Manaus

Manaus

Manaus, die Hauptstadt des Amazonas ist heute die größte Stadt des Nordens, liegt am Ufer des Rio Negro und ist vom amazonischen Urwald umgeben. Aufgrund der industriellen und materiellen Fortschritte mit neuen Produkten gegen Ende des 19.Jh. veränderte sich die Welt in schnellen Schritten. Eine wichtige Rolle spielte dabei z.B. der natürliche Kautschuk. Manaus wurde zur Ausgangstür des Latex. Dieser Kautschukboom lockte tausende von Arbeiter heran und füllte die öffentlichen Tresors.

Die Oper

Die Oper

Die immer reicher werdende Stadt baute Häfen, Straßenbahnen, elektrisches Licht wurde eingeführt, Marktplätze, Monumente, prachtvolle Gebäude und wurde somit als das "Paris" des tropischen Regenwaldes bekannt. Ein Werk, das noch heute das größte Symbol der reichen Zeit darstellt, ist das Teatro Amazonas mit seiner markanten Kuppel.

Encontro das Aguas

Encontro das Aguas

Die Stadt Manaus liegt in der Nähe der Konfluenz des Rio Negro und Rio Solimões, die den Amazonas bilden.

Amazonas

Amazonas

Es wird geschätzt, dass der Amazonas etwa 3500 verschiedene Fischarten beherbergt, das sind mehr als im ganzen Atlantik. Darüber hinaus gibt es aber eine Unmenge von regional vorkommenden Fischen, die die Speisekarten anreichern, darunter Arten von Piranhas, der urzeitlich aussehende Tamuatã, und andere.

Amazon-Lodge

Amazon-Lodge

Für den Besucher ist Manaus der Startpunkt für die Amazonas-Lodges und Bootsausflüge.

Indios

Indios

In der Amazonasregion leben etwa eine Million angehörige indigener Gruppen. Ihre Territorien werden in Brasilien von der dortigen Indianerbehörde FUNAI demarkiert, bis heute bislang über eine Million Quadratkilometer. In diesen Gebieten leben 150 indigene Voelker. Dennoch kommt es in den Indianergebieten teilweise zu heftigen Auseinandersetzungen mit eindringenden Goldsuchern (Garimpeiros) und Holzunternehmern.